Es ist heute üblich, dass sich Krebspatienten eine zweite oder sogar dritte ärztliche Meinung einholen, um die wichtigen Entscheidungen für ihre Therapie bestmöglich fällen zu können.
Wichtig: Die Krankenkassen übernehmen die ärztlichen Beratungskosten, auch wenn Sie mehrere Ärzte wegen Ihrer Erkrankung konsultieren. Scheuen Sie sich also nicht, einen zweiten oder dritten Arzt zu Rate zu ziehen. Ein Arzt, der Ihnen das übel nimmt und sich womöglich gekränkt zeigt, weil Sie zusätzlich einen weiteren Fachmann zu Rate ziehen wollen, verdient Ihr Vertrauen nicht.
In einigen Situationen bei Darmkrebs ist der nächste, bestgeeignete Therapieschritt nicht immer eindeutig festzulegen. Gerade dann ist es wichtig, sich möglichst bei mehreren Ärzten oder Kliniken zu informieren, welcher Behandlungsweg in einem solchen Fall der Richtige ist. Zu solchen nicht eindeutigen Situationen bei Darmkrebs gehören:
· Fortgeschrittener Darmkrebs mit Metastasen in Leber oder Lunge
· Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom), ganz besonders Mastdarmkrebs im mittleren und unteren Abschnitt, also nahe dem Darmausgang
· Mastdarmkrebs (Rektumkarzinom), welcher bereits vollständig durch die Darmwand hindurch gewachsen und womöglich in umliegendes Gewebe eingewachsen ist
· Ein Rückfall (Rezidiv) von Darmkrebs oder das Auftreten eines zweiten Darmkrebs an anderer Stelle im Darm
Mit der Aktion „Zweitmeinung bei Darmkrebs“ unterstützt die Felix Burda Stiftung Darmkrebspatienten beim Einholen einer Zweitmeinung.
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