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11.01.2010 - 16:38 Uhr
 

Vandalismus im Feuchtbiotop

Wer hat die Biber-Baumstämme zerstört?

Münchner Wochenanzeiger : So sahen die vom Biber bearbeiteten Baumstämme, die der Bund Naturschutz im Biotop unter dem Seeberg aufgestellt hat, aus. (Foto: pi)
 
So sahen die vom Biber bearbeiteten Baumstämme, die der Bund Naturschutz im Biotop unter dem Seeberg aufgestellt hat, aus. (Foto: pi)
Münchner Wochenanzeiger : Vandalen haben die Stämme über Weihnachten herausgerissen und in den Karlsfelder See geworfen. (Foto: pi)
 
Vandalen haben die Stämme über Weihnachten herausgerissen und in den Karlsfelder See geworfen. (Foto: pi)

Unbekannte haben im Biotop unter dem Seeberg westlich des Karlsfelder Sees über Weihnachten die ausgestellten, vom Biber bearbeiteten Baumstämme aus ihrer Verankerung gerissen, zerstört und ins Wasser geworfen. Der Bund Naturschutz bedauert diese Untat. Er ist Pate dieses Biotops und hat daher Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Westlich des Karlsfelder Sees liegt unter dem Seeberg ein viel beachtetes Biotop. Jung und Alt freuen sich das ganze Jahr über seine Schönheit und die lebendige Natur, die es dort aus nächster Nähe zu bestaunen gibt: Vögel, Frösche, Igel, Kaninchen, Blumen, und, und, und… Es ist auch Lernort geworden: Viele Kindergruppen und Schulklassen kommen dorthin, um Flora und Fauna kennen zu lernen und sich bei den Exponaten, die der Bund Naturschutz aufgestellt hat, zu informieren, zum Beispiel über die Lebensgewohnheiten des Bibers. Der Fischereiverband als Pächter des daneben liegenden Schallweihers ist ebenfalls dankbar für die Tätigkeit des Bibers, da er dort gewässernahe Bäume fällt. Dadurch wird der Laubeintrag vermindert und damit die Gefahr, dass der Weiher zu einem stinkenden Tümpel wird.

Gemeinsam rufen der Bund Naturschutz, der Landesbund für Vogelschutz und der Fischereiverein Karlsfeld nun zu einer verstärkten Aufmerksamkeit auf. Sachdienliche Hinweise bitte an den Vorsitzenden Bernhard Wagner unter Tel. 08131/93590.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Karlsfeld
Woche: 02 - 2010
Autor: red
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