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14.03.2011 - 14:44 Uhr
 

Tipps zum Frühjahrsskifahren

Sicherheit und Schutz haben höchste Priorität

Münchner Wochenanzeiger : Die körperliche Fitness ist sehr wichtig.  (Foto: DSV aktiv)
 
Die körperliche Fitness ist sehr wichtig. (Foto: DSV aktiv)
Münchner Wochenanzeiger : Bei eisigen Verhältnissen sind gute Kanten Pflicht.  (Foto: DSV aktiv)
 
Bei eisigen Verhältnissen sind gute Kanten Pflicht. (Foto: DSV aktiv)

Milde Temperaturen und Gleiten auf butterweichem Firn: Im Frühjahr sind Skitage besonders angenehm. Doch die intensive Sonne zu dieser Jahreszeit hat auch ihre Tücken.

Tipp 1: Fahrvergnügen und Sicherheit - Bei wechselhaften Schneebedingungen trägt die Pflege des Materials zum Fahrvergnügen und zur eigenen Sicherheit bei. Für den Skispaß ist richtige Bekleidung, Brille und ausreichend Sonnenschutz ebenso wichtig.

Tipp 2: Material checken - Im Frühjahr sind die Sonnenhänge morgens in der Regel hart gefroren. Spätestens ab Mittag zeigen die Pisten ein ganz anderes Gesicht: Sulzschnee macht die Abfahrten oft beschwerlich. Bei diesen Bedingungen kommt dem Servicezustand der Ski eine besondere Bedeutung zu. Für die eisigen Verhältnisse am Vormittag sind gute Kanten Pflicht. Ein ordentlich gewachster Belag erhöht im nassen Schnee am Nachmittag die Drehfreudigkeit der Ski deutlich.

Tipp 3: Tägliche Pflege der Ski - Eis und Sulz beanspruchen das Material in besonderem Maße. Damit die Ski für den nächsten Tag wieder einsatzbereit sind, ist eine tägliche Behandlung der Kanten mit einem Schleifstein oder Schleifgummi nötig. Zum einen entfernt es den Grat an den Kanten und zum anderen "saugt" der nasse Sulzschnee das Wachs schneller aus dem Belag als anderer Schnee. Deshalb ist nicht nur der fachmännische Ski-Service vor dem Winterurlaub wichtig, sondern auch das tägliche Nachwachsen mit Flüssigwachs.

Tipp 4: Fit an den Start - Je höher es beim Frühjahrsskifahren hinaus geht, desto entscheidender ist die körperliche Fitness. Wintersportler sollten auf die Signale des eigenen Körpers achten und ihn möglichst sanft an die jeweilige Höhe gewöhnen. Wer auf die Piste geht, sollte ausgeschlafen sein und nicht gleich Vollgas geben. Auch zusätzliches Aufwärmen beugt Verletzungen vor und verbessert die Wahrnehmung in kritischen Situationen.

Tipp 5: Richtig trinken -  Regelmäßiges Trinken hält in Form! In der Höhe und bei Bewegung braucht der Organismus mehr Flüssigkeit. Tees und Saftschorlen sind sportliche Getränke, Alkohol hingegen sollte ausschließlich beim Après-Ski im Tal konsumiert werden.

Tipp 6: Clever kleiden - Im Hochgebirge herrschen ständig wechselnde Wetterbedingungen. Wer funktionelle, wind-und wasserdichte Bekleidung trägt, ist für alle Fälle gerüstet. Empfehlenswert ist das so genannte "Zwiebelprinzip". Handschuhe und Helm sind auch bei frühlingshaften Temperaturen obligatorisch. Zur Grundausstattung gehört ebenso eine UV-Strahlen abweisende und bruchfeste Sonnen- oder Skibrille, die seitlich geschlossen ist, damit kein Licht einfallen kann.

Tipp 7: Haut schützen - Berge sind dem Himmel zweifelsfrei näher. Auf 2.500 Metern ist die Strahlungsintensität der Sonne um rund 33 Prozent stärker als auf 300 Metern über dem Meeresspiegel. Deshalb gehört wasserfeste Sonnencreme mit höchstem Schutzfaktor sowie einen Lippenpflegestift mit pflanzlichen Wachsen oder Ölen unbedingt ins Gepäck. Aber nicht nur bei direkter Sonneneinstrahlung ist Hautschutz wichtig, gerade diffuses Licht bei Nebel erhöht die Strahlungsintensität. Empfehlenswert ist es, sich bereits vorher im Quartier einzucremen. Wer viel schwitzt, sollte sich mehrmals am Tag eincremen.

Tipp 8: Zusätzlicher Schutz durch DSV-Skiversicherungen - Die DSV Versicherungen bieten ein umfassendes Leistungspacket bei z.B. Skidiebstahl, -bruch, Unfall oder Krankheit im Ausland. Nähere Informationen finden Sie unter www.ski-online.de/DSVaktiv.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Sendlinger Anzeiger
München
Woche: 11 - 2011
Autor: de
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