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16.08.2010 - 13:24 Uhr
 

Norovirus hat Bayern im Griff

Mit fast 22.000 Erkrankungen gab es bis dato im Freistaat mehr Fälle als im gesamten letzten Jahr.

„Darauf kann man nur mit einer eisernen Hygiene reagieren“, rät DAK-Sprecherin Tanja Knieler. „Der Norovirus ist sehr ansteckend. Hände waschen ist das Gebot der Stunde“.

Am häufigsten werde die Krankheit entweder durch den direkten Kontakt mit einem Erkrankten oder indirekt etwa über Türgriffe übertragen.

Im Jahr 2010 wurden nach Daten des Robert-Koch-Instituts in Bayern bis jetzt 21.905 Erkrankungen gemeldet, im gesamten Vorjahr waren es mit 21.588 Fällen 317 weniger.

Der Norovirus äußert sich in heftigem Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Mattheit. Auch Fieber ist möglich. In der Regel klingen die Symptome nach ein bis zwei Tagen wieder ab. Spezielle Medikamente gibt es nach Angaben der DAK nicht. Die Virus-Erkrankung ist eine meldepflichtige Infektionskrankheit.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Sendlinger Anzeiger
München
Woche: 33 - 2010
Autor: kdk
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