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31.01.2012 - 09:54 Uhr
 

Krafttraining wird oft falsch gemacht

Regelmäßige Übungen halten die Muskeln fit

Wer seinen Alltag zu passiv verbringt, spürt schnell: Immer mehr erschlafft die Muskulatur. Auch Gelenke, die wenig bewegt werden, versteifen nach und nach. Für mehr Lebensqualität sorgt regelmäßige körperliche Aktivität, da sie die Beweglichkeit erhält. Wer sich in der kalten Jahreszeit scheut, vor die Tür zu gehen, findet im Handel spezielle Geräte und Anleitungen zur Gymnastik in den eigenen vier Wänden. Die aufeinander abgestimmten Übungen sorgen dafür, dass der Körper geschmeidig bleibt und die täglichen Anforderungen so leichter gemeistert werden können. Ausgerüstet mit Gymnastikband, Trampolin, Heimtrainer und Hanteln, braucht man zum Fitbleiben das warme Zuhause nicht zu verlassen.

Krafttraining wird oft falsch gemacht

Generell sollten Rückenschmerzen umgehend behandelt werden, denn sonst droht die Gefahr, dass diese durch das Entstehen eines so genannten Schmerzgedächtnisses chronisch werden. Nach Aussage führender Orthopäden ist die Ursache von etwa 80 Prozent aller Rückenbeschwerden eine schwache Skelettmuskulatur. Hier hilft nur konsequenter Muskelaufbau. Doch Vorsicht vor übermäßigem Krafttraining, das oftmals auch noch ohne professionelle Anleitung durchgeführt wird. Eine solche Trainingsart kann einen nachteiligen Effekt auf die verspannte Muskulatur haben und die Beschwerden im ungünstigsten Fall noch verschlimmern.

Überlastung erzeugt Muskelschmerzen

Oberste Priorität beim Sport hat die Vermeidung von Überlastungsschäden. Wer zu viel von seinem Körper fordert, riskiert den berühmten Muskelkater. Die typischen ziehenden Schmerzen werden durch feine Risse in den Muskelfasern verursacht und sind ein Hinweis dafür, dass für den individuellen Leistungsstand zu viel trainiert wurde. Wer unsicher ist, welche körperlichen Übungen geeignet sind, sollte einen Arzt befragen. Auch Physiotherapeuten oder geschultes Personal in einem Fitnessstudio helfen beim Zusammenstellen eines angepassten Trainingsprogramms. Zudem kann ein gründliches Aufwärmen vor dem Sport das Verletzungsrisiko vermindern.