Akupunktur stellt für viele Chemotherapiepatienten ein Begleitkonzept zur Chemotherapie dar. Ihr Ziel ist es, den Organismus in seiner Abwehr zu stärken und den eigenen Energiefluss zu aktivieren.
Durch eine Behandlung mit Akupunktur, die unmittelbar vor der Chemotherapie durchgeführt wird, können bspw. die Übelkeit erheblich reduziert, der Allgemeinzustand stabilisiert und die Psyche gestärkt werden.
Betroffene leiden vor allem - neben den Schmerzen – unter Erschöpfung, Verdauungsproblemen, Schlafstörungen, Depressionen und Übelkeit. Studien haben gezeigt, dass Kombinationstherapien aus Akupunktur und TuiNa-Massagen zusammen mit schulmedizinischen Medikamenten in der Nebenwirkungstherapie sehr erfolgreich sein können. Amerikanische Studien belegen, dass Akupunktur die Nebenwirkungen der Chemotherapie vermindern kann und eine größere geistige Beweglichkeit ermöglicht. Vor allem aber kann eine Akupunkturbehandlung auch in positiver Weise das psychische und physische Wohlbefinden der Patienten beeinflussen. Häufig können auftretende neuropathische Schmerzen (d. h. Nervenschmerzen) verringert werden. Empfohlen werden in der Regel zwei Akupunktursitzungen vor jeder Chemotherapie-Behandlung und eine als Abschluss.
Sprechen Sie mit Ihrem Onkologen über eine mögliche Kombinationstherapie und geben Sie dem Wort Lebensqualität Ihre eigene Bedeutung.
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