| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Nymphenburg |
| Woche: | 16 - 2010 |
| Autor: | red |
Der Hirschgarten ist Münchens beliebtester Landschaftspark. Zwischen Boulebahn und Biergarten, Tiergehege, Wasser- und Elefantenspielplatz sowie gepflegten Grünflächen fühlen sich Münchnerinnen und Münchner aller Generationen wohl. Jetzt wird der Park durch die Eröffnung fünf neuer Kleinkinder-, Kinder- und Jugendspielbereiche sowie eines so genannten „Erwachsenenspiels“ im benachbarten Stadtquartier Am Hirschgarten in seinem Erlebniswert nochmals deutlich gesteigert. Die Realisierung der Spiel- und Freizeitflächen lag in der Verantwortung der Grundstückeigentümerin aurelis Real Estate. „Gemeinsam mit der Landeshauptstadt München haben wir ein Grünflächenkonzept erarbeitet, das nicht nur den neuen Bewohnern des Stadtquartiers, sondern allen Münchnerinnen und Münchnern, vom Kleinkind bis zum Senior, attraktive Spiel- und Freizeitangebote bieten soll“, erklärt Stefan Wiegand, Regionalleiter aurelis Süd.
Auf etwa 4.800 Quadratmetern ist nun ein wahres Spiel- und Freizeitparadies für Jung und Alt entstanden. 18 verschiedene Spielmöglichkeiten liegen eingebettet in die Hirschgartenerweiterung am südlichen Rand des Landschaftsparks und auf dem Gelände des Stadtquartiers. Zwei weitere Spielbereiche mit Angeboten für Erwachsene und Kinder befinden sich nach Angaben von aurelis in Planung.
Die Spielplätze für Kleinkinder und Kinder liegen in der Hirschgartenerweiterung und in den Grünen Fugen des Stadtquartiers. Dort können sich die Kleinen auf einer Drehscheibe, Schaukeln, Hüpfplatten, Stangenwald-Klettergarten, Rutschen, Wippen und beim Sandspiel vergnügen.
Speziell für Jugendliche gibt es, ebenfalls in der Hirschgartenerweiterung, einen Bolzplatz mit Kunstrasen, ein Streetballfeld, eine Boulderwand sowie eine in München einzigartige Skate-Bowl-Anlage, die im Sommer 2010 offiziell eröffnet wird. Ähnlich spektakulär ist ein Jugendspielplatz gestaltet, der auf der Postwiese, östlich des zukünftigen City Logistik Zentrums, errichtet wurde. Hier können sich „die jungen Wilden“ an Tischtennisplatten, Riesenschaukeln und –wippen, auf einem Bolzplatz mit Naturrasen und einem Streetballfeld austoben.
Auch für Erwachsene sind Spielflächen vorgesehen. Bisher realisiert wurden Dame- und Mühlefelder in einer Grünen Fuge. Zwei weitere Bereiche, voraussichtlich ausgestattet mit Boccia und „Trimm-Dich“-
Geräten, werden auf ca. 1.600 Quadratmetern östlich der Friedenheimer Brücke von der aurelis geplant. Der Bautermin steht jedoch noch nicht fest, da Teile des Planungsgebiets derzeit für die Einrichtung der Baustelle für die 2. Münchner S-Bahn-Stammstrecke reserviert sind.
Bei Konzeption und Realisierung arbeitete die aurelis mit dem Münchner Planungsbüro realgrün Landschaftsarchitekten sowie der Dachauer TOPgrün GmbH zusammen. „Strategisches Ziel bei der
Grünflächenplanung für das Stadtquartier Am Hirschgarten ist die organische Einbindung des neuen Wohnviertels in die gewachsene Umgebung zwischen Laim, Neuhausen und Nymphenburg“, betont Wiegand. „Spielerische Elemente, die zum Austausch der „alt-eingesessenen“ Bevölkerung mit unseren neuen Bewohnern führen, fördern das nachbarschaftliche Miteinander und steigern letztlich auch die Wohnqualität im Stadtquartier Am Hirschgarten,“ konstatiert der Immobilienmanager.
Die Kosten für die Realisierung der neuen Spielflächen werden weitestgehend aus einem Sechs-Millionen-Euro-Budget der aurelis finanziert, das die Immobilienfirma ausschließlich für die Einrichtung der Grünanlagen im Stadtquartier Am Hirschgarten reserviert hat. Dazu zählt auch die vor einem Jahr abgeschlossene Erweiterung des Hirschgartens um 20 Prozent auf insgesamt 30 Hektar. Damals wurden 1.000 Bäume gepflanzt. Das Herzstück der Hirschgartenerweiterung bildet seitdem eine Obstwiese mit Birnbäumen, Felsenbirnen und Walnussbäumen. Außerdem wurden umfangreiche Fuß- und Radwege zur Erschließung des Stadtquartiers angelegt.
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Nymphenburg |
| Woche: | 16 - 2010 |
| Autor: | red |
Maria Yah (06.10.10)
Kleines postscriptum:
Ich finde es nicht gut, wenn kleine Jungen (noch mit Kinderstimmen, also vor dem Stimmbruch) bis weit nach Mitternacht auf dem Bolzplatz herumgröhlen zusammen mit älteren Jugendlichen oder jungen Männern, obwohl sie normalerweise am nächsten Tag zur Schule gehen müssten. Man kennt jede einzelne Stimme inzwischen. Zum Glück schaut die Streife immer wieder nach, das ist gut so.
Maria Yah (06.10.10)
Sehr geehrter Herr Denz,
stellen wir klar: Und ich korrigiere mich gerne, wenn ich Unrecht habe:
Als ich meine (günstige) Wohnung zum ersten Mal besichtigt habe, konnte mir keiner der Hausverwaltung Auskunft geben, was da noch kommt, ob bebaut wird etc.. Zur sehr günstigen Wohnung soviel gesagt: Ich habe keine EOF-Wohnung. Selbst jeder, der so eine hätte: Seit wann brauchen junge Familien keine Nachtruhe? Auch Kinder nicht?
Die Hirschgarten-Wirtschaft ist mit Sicherheit nicht der grösste Biergarten Europas, nicht einmal der grösste Münchens.
Die Skateranlage ist gut, hier kommen nur Leute herein, die echt was drauf haben, die sich nicht ausleben wollen, sondern hier Kunst ausüben. In dem Punkt muss ich mich korrieren. Denn Kunst ist das Gegenteil von sich ausleben.
Der Rest: In warmen Nächten Gegröhle bis teils 3 Uhr nachts auf und um den Bolzplatz und mit ihren anderen Vermutungen, die ich nicht wiederholen will, liegen sie gar nicht so falsch.
Thomas Denz (08.09.10)
nicht die Planer haben Tatsachen ignoriert sondern scheinbar Sie.
Die mehrspurige Bahntrasse wie der größte Biergarten Europas stehen ja schon seid Jahrzehnten an Ort und Stelle - das dies keine ruhige Wohngegend wird war ja wohl beim ersten Besichtigungstermin des Baugrundes abzusehen.
Das ganze Konzept mit Spiel und Sportanlagen sowie Erweiterung des Hirschgartens als Freizeitpark wurde von Anfang an beworben - hier ist die Zielgruppe "Junge Familien"
Skateanlagen ziehen nicht eine "Szene" an (ich weiss nicht worauf Sie anspielen: Drogenszene, Strassenstrich...?), sondern junge Menschen die einen Platz in unserer Gesellschaft brauchen an dem Sie sich willkommen fühlen und ausleben können.
Wenn man nach Jahrzehnten solch eine Anlage vor sein Haus gesetzt bekommt könnte ich den Protest verstehen - aber wenn ich in ein Neubaugebiet ziehe das in den bestehenden Kontext gebaut wird
muss ich mich mit dem Bestand und dem Konzept des Neubaugebietes auseinander setzen und abwägen ob dies die richtige Wohngegend ist.
Wenn es Ihnen dort doch nicht gefällt, ich kenne einige junge Familien die sich über günstigen Wohnraum freuen würden.
Maria Yah (31.07.10)