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01.04.2010 - 13:14 Uhr
 

Längere Öffnungszeiten

Sommersaison in Bayerns Schlössern und Gärten hat begonnen

Münchner Wochenanzeiger : Im Winter geschlossen: Jetzt kann man im Inneren der Bavaria wieder hoch hinaufsteigen. (Foto: WSP-Archiv)
 
Im Winter geschlossen: Jetzt kann man im Inneren der Bavaria wieder hoch hinaufsteigen. (Foto: WSP-Archiv)

Wie jedes Jahr eröffnete die Bayerische Schlösserverwaltung zum 1. April ihre Sommersaison. Fast alle der 45 Schlösser, Burgen und Residenzen erweiterterten ihre Öffnungszeiten und haben nun täglich von 9 bis 18 Uhr auf. Alle Informationen zu den einzelnen Museen und Gärten findet man unter www.schloesser.bayern.de oder in der Besucherinformations-Broschüre der Schlösserverwaltung (bestellbar unter 089-17908-0)

Die Schlösser und Künstlerhäuser, die im Winter geschlossen waren, öffnen jetzt wieder für die Besucher. Zum Beispiel das Alte Schloss Eremitage in Bayreuth, die Parkburgen im Nymphenburger Schlosspark, das Gartenkunstmuseum in Schloss Fantaisie in Donndorf, die Bavaria auf der Theresienwiese in München oder das Künstlerhaus Gasteiger am Ammersee. Auch Schloss Höchstädt öffnet wieder seine Tore. Dort bereitet man sich bereits auf den Höhepunkt der Saison vor: die Eröffnung des ersten Museums Deutscher Fayencen am 30. April. Als letztes wird dann im Juni das Schachenhaus eröffnen. In 1800 Metern Höhe herrscht schließlich derzeit noch tiefster Winter.

Schönste Zeit

Mit dem Frühling beginnt jetzt die schönste Zeit in den historischen Gärten und Parks: Die Brunnen werden von ihren Einhausungen befreit, zum Beispiel im Bastionsgarten auf der Willibaldsburg in Eichstätt. Pünktlich zur Eröffnung der Sommersaison blühen auch wieder die Blausternchen im Schlosspark Ellingen: Ein leuchtendes blau-violettes Blütenmeer unter mächtigen Buchen begrüßt den Frühling.

Die kleine Zwiebelblume mit botanischem Namen Scilla bifolia zählt zu den ersten Blühern im Jahr, die auch an schattigen Plätzen gedeihen. Der Ellinger Schlosspark ist bekannt für seine Blausternchenblüte. Man sollte keine Zeit verlieren, dieses kleine Gartenparadies zu besuchen: Spätestens nach drei Wochen ist von der Blütenpracht nichts mehr zu sehen.
 

 
Artikelinfo
Ausgabe: SamstagsBlatt
Woche: 13 - 2010
Autor: red
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