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08.08.2011 - 11:36 Uhr
 

Geschichte zum Erwandern

Aubinger Geschichtspfads wurde mit zwei Tafeln erweitert

Münchner Wochenanzeiger : Die Tafel für das Jahr 1330 wurde von der neunjährigen Pia an der Aubinger Gotzmannschule bemalt. (Foto: pi)
 
Die Tafel für das Jahr 1330 wurde von der neunjährigen Pia an der Aubinger Gotzmannschule bemalt. (Foto: pi)

Der viel besuchte Aubinger Geschichtspfad, der im Jubiläumsjahr 2010 auf der Tunneldecke der A99 eingerichtet worden ist, um ein „Erwandern“ der Aubinger Geschichte zu ermöglichen, hat nun Zuwachs bekommen: Vor kurzem wurden als Ergänzung zwei weitere Steine gesetzt, die den Beginn der Jahrhunderte währenden Geschichte Aubings mit dem Kloster Ettal und die erste Ergrabung des Reihengräberfeldes an der Bergsonstraße betreffen.

„Gerade aufgrund der Funde im Gräberfeld wissen wir heute, dass der Aubinger Siedlungsraum bereits zwischen 470 und 700 n. Chr. bevölkert war“, erklärt Klaus Bichlmayer, Vorsitzender des Fördervereins 1000 Jahre Urkunde Aubing e.V.: „Die neuen Symboltafeln auf den Steinen wurden wieder von Kindern der Grundschule an der Gotzmannstraße bemalt, wofür sich der Förderverein sehr herzlich bedankt.“

Auch die großen Informationstafeln am Beginn und am Ende des Geschichtspfads wurden durch weitere Texte ergänzt. Dort ist jetzt unter anderem zu lesen: „Kaiser Ludwig IV. der Bayer gründet das Kloster Ettal und übergibt ihm  sein Herzogsgut in Aubing. 1476 erhält das Kloster zur Grundherrschaft auch noch die niedere Gerichtsbarkeit über das ganze Dorf. Die  Herrschaft dauert bis 1803.“; und „Bei Bauarbeiten der Reichsbahn werden nördlich der Bergsonstraße  zunächst 358 und in den Jahren 1961 bis 63 weitere 477 Bajuwarengräber mit zahlreichen Grabbeigaben aus der Zeit 450 bis 700 n. Chr. freigelegt.“

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Aubing
Woche: 32 - 2011
Autor: E.S.
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