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07.12.2009 - 12:23 Uhr
 

Leserbrief zum Thema "Anwohner klagen", Nymphenburger Werbe-Spiegel KW 48

Mit großem Interesse habe ich Ihren o.g. Artikel gelesen und
möchte gerne dazu einiges sagen.

Ich bin seit acht Jahren Tagesmutter und vor zwei Jahren in das neue
Wohngebiet am Hirschgarten Christoph-Rapparini-Bogen (angeblich
familienfreundlich) gezogen.

Die HV weiß Bescheid dass ich drei bis vier Tageskinder betreue (Alter: ein bis drei Jahre). Wir haben diese Wohnung aus diesem Grund bekommen.

Doch seit diesen zwei Jahren haben auch wir große Probleme hier. Die Wohnanlage ist sehr offen, was wir vorher nicht wussten, also ohne
Zaun und Hecken. Auf meine Kinder wird diesbezüglich keine Rücksicht genommen.

Wir haben nun unseren Bereich mit Blumenkübeln abgegrenzt, um unsere TK
wenigsten ein bisschen zu schützen. Doch es werden absichtlich von den Hundehaltern und Mietern die Hunde bis an die Terrassen geführt, die dort auch ihre Geschäfte verrichten. Das ist auch der Hausverwaltung bekannt. Antwort: Wenn uns das Umfeld nicht passt, möchten wir bitte ausziehen!

Dann stört der Kinderwagen im Keller unter der Treppe oder der
Krippenwagen (4er Sitze) Dann sind die Kinder zu laut. Dies wird aber alles
anonym gemacht.

Nun werden wir aufgefordert vor unserer Terrasse die Steinfiguren,
eine Schildkröte, eine Ente und eine Schnecke, aus der Wiese zu entfernen.

Wir haben für unsere Tageskinder ein glückliches und schönes und
liebevolles Umfeld geschaffen, aber man droht uns mit Kündigung.

Dies wollte ich gerne mal zu Ihrem Bericht schreiben, wie willkommen
bei uns in Deutschland Kinder sind. Hunde ja, Kinder nein!

Mit freundlichen Grüßen

DR

 

 

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Nymphenburg
Woche: 50 - 2009
Autor: red
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