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20.07.2010 - 09:29 Uhr
 

Feuer, Wasser, Luft und Erde

„Kindergarten Ingrid Hein e.V.“ feiert in der Stadthalle Jubiläum

Münchner Wochenanzeiger : Sogar mit dem Schiff waren die Kindergartenkinder bei ihrem Jubiläums-Theaterstück „Kommt mit auf die Reise, wir begegnen den vier Elementen" unterwegs. (Foto: pi)
 
Sogar mit dem Schiff waren die Kindergartenkinder bei ihrem Jubiläums-Theaterstück „Kommt mit auf die Reise, wir begegnen den vier Elementen" unterwegs. (Foto: pi)

Gleich mehrere Gründe zu feiern hatte der Verein „Kindergarten Ingrid Hein e.V.“ am vergangenen Samstag: Der Stammkindergarten des Vereins in der Obermenzinger Ziegelhofstraße besteht bereits seit 40 Jahren, der Verein selbst wurde vor 30 Jahren gegründet und sein Germeringer Kindergarten „An der Stadthalle“ kann auch schon seinen 15. Geburtstag mitfeiern; zudem betreibt der Verein seit sechs Jahren den Kindergarten „Picassolino“ in Germerings Nebeler Straße. Die Jubiläumsveranstaltung begann um 13 Uhr im Kindergarten „An der Stadthalle“ mit einem Sektempfang und Imbiss für geladene Gäste, Vereinsmitglieder und Mitarbeiter/innen. Eine Stunde später waren dann alle Interessierten eingeladen in die Stadthalle Germering zu den Festansprachen – und zu einem Jubiläumstheaterstück aller Vorschulkinder auf der Bühne des Orlandosaales.

„Wir blicken mit Freude auf die vergangenen 40 Jahre zurück!“, betonten die Vorsitzenden des Kindergartenvereins Hans-Rudolf Hein als erster und Ingrid Hein als zweiter Vorstand in ihrer gemeinsamen Eröffnungsansprache im Orlandosaal der Stadthalle Germering: „Um so mehr und voller Zu­versicht schauen wir in die nä­here und, wie wir glau­ben, auch fernere ‚Kinder­gar­tenzu­kunft‘ unter der Trägerschaft unseres Ver­eins, denn wir haben bereits die Eckpfeiler für die zweite Gene­ration von Hein eV. in München und Germe­ring gesetzt!“. Ihre Tochter Miriam Hein-Linn sei bereits seit einiger Zeit verant­wortlich im Amt; der Kindergarten „An der Stadthalle“ habe mit Sylvia von Köckritz ab September eine neue, junge Leite­rin, wenn sich Ingrid Hein selbst aus der Leitung zurückziehe – und Obermenzing sowie „Picassolino“ seien bereits seit Jahren mit Leiterinnen der zwei­ten Generation.

Stimmiges Konzept

Der Verein „Kindergarten Ingrid Hein e.V.“ habe in allen seinen Kindergärten ein stimmiges, erfolgreiches Konzept vorzuweisen mit sehr flexiblen Öffnungszeiten, die auch Vollzeit- oder Teilzeitarbeit der Eltern erlaube, bei einer im Vergleich sehr langen tägli­chen Öffnungszeit von 7.30 bis 18 Uhr. Außerdem sei man überzeugt davon, auch qualitativ allen kom­men­den Anforde­rungen zu genügen, erklärte das Ehepaar Hein: „Dass wir heute ‚40 Jahre Kindergarten Ingrid Hein‘ in diesem gro­ßen Kreise froh­gestimmt feiern können, hat sicherlich auch etwas mit unserer Kon­zeption zu tun: Die persönli­che, insbesondere in den beiden kleineren Kindergärten fast fami­liäre Atmosphäre und Umgebung, unser Anspruch, in ihrem Kind Neugier und Inter­esse für Kunst und Kultur zu wecken, es kindge­recht aber dennoch be­tont zur Schulreife zu führen, hat unser Handeln über die vergangenen 40 Jahre er­folg­reich ge­prägt und bestimmt – und das auch zu Zeiten, als ‚Vor­schule’ in der öffentlichen Meinung eher verpönt war!“.

Viel Engagement

Anschließend standen beim Jubiläums-Theaterstück die 67 Vorschulkinder aller drei Kindergärten gemeinsam auf der Bühne, und natürlich waren auch diesmal wieder alle Integrationskinder mitdabei. Sie zeigten das mit viel Engagement eingeübte und phantastisch ausgestattete Stück „Komm mit auf die Reise, wir begeg­nen den vier Elementen“, bei dem die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde als Thema auf die Kindergartengruppen verteilt waren. Der Beifall aller Ehrengäste aus Politik und Kultur, der Eltern und anderer Verwandter sowie der Vereinsmitglieder war voller Begeisterung für die Spielfreude der Kinder und das Engagement der Erzieherinnen. Zum Abschluss des Festes ließen Kinder und Erwachsene gemeinsam vor der Stadthalle vom Theatron aus Luftballons steigen, „um unsere Kindergar­tenbotschaft so­weit wie möglich nach draußen zu tragen!“, wie Ingrid Hein betonte.