Münchner Wochenanzeiger - 

Bildung und Beruf

 
rss icon  
Wednesday, 23. May 2012 · 14:16 Uhr  · 
Teils Bewölkt 22°

Mittwoch

Regen  T: 12° / H: 24°

Donnerstag

Regen  T: 12° / H: 23°
 
 
 
 
02.08.2010 - 11:14 Uhr
 

„Viel Lärm in der Aubinger Lohe“

Schulspiel der Neuaubinger Grundschule an der Limesstraße

Münchner Wochenanzeiger : Jede Menge Schlussapplaus gab es für die Theaterkinder – aber auch für ihre Lehrerin Sabine Lechenmayr, die das Stück gemeinsam mit ihrer AG Schulspiel erfunden und einstudiert hatte. (Foto: Eva Schraft)
 
Jede Menge Schlussapplaus gab es für die Theaterkinder – aber auch für ihre Lehrerin Sabine Lechenmayr, die das Stück gemeinsam mit ihrer AG Schulspiel erfunden und einstudiert hatte. (Foto: Eva Schraft)
Münchner Wochenanzeiger : Im Wald treffen die vertriebenen Männer auf schöne Feen, Waldgeister und pfiffige Kobolde. (Foto: pi)
 
Im Wald treffen die vertriebenen Männer auf schöne Feen, Waldgeister und pfiffige Kobolde. (Foto: pi)
Münchner Wochenanzeiger : Hier jagen die Frauen ihre Männer davon, weil die nur noch auf der faulen Haut lagen. (Foto: pi)
 
Hier jagen die Frauen ihre Männer davon, weil die nur noch auf der faulen Haut lagen. (Foto: pi)

Man wird die Anfänge der Aubinger Geschichte umschreiben müssen – wenn es nach dem Theaterstück „Viel Lärm in der Aubinger Lohe“ geht, das die Kinder der AG Schulspiel der Grundschule an der Limesschule am vergangenen Donnerstag im Rahmen des Festjahres „1000 Jahre Aubing“ uraufgeführt haben. Denn exakt am 1. Januar 501 n. Chr. werden an einem fernen Ort in Böhmen faul gewordene Ehemänner von ihren Frauen vertrieben und durch den Spruch eines Druiden dazu verdammt, irgendwo im Westen eine Siedlung zu gründen.

Ungeliebte Eindringlinge

Nach mancherlei Schwierigkeiten lernen die vier Männer, sich ohne die sehr bequeme Unterstützung ihrer Frauen im Alltag zurecht zu finden und treffen eines Tages auf Feen und Waldkobolde, von denen sie als ungeliebte Eindringlinge angesehen werden. Ein Zauberspruch soll Zwietracht bei ihnen säen, was durch eine kleine Ungeschicklichkeit der Kobolde aber zunächst dazu führt, dass sich die Männern in verweichlichte Typen verwandeln. Erst im zweiten Anlauf geht die gewünschte Keilerei los, die durch des Druiden Spruch unterbrochen wird, der sie an den ursprünglichen Auftrag, in der Aubinger Lohe ein Dorf namens Aubing zu gründen, erinnert.

Feen und Waldkobolde

Auch die Feen und Waldkobolde stimmen letztlich unter schweren Auflagen der Gründung Aubings zu: So muss zum Beispiel beim Dorfbau die Umwelt geschont werden, und es darf nicht mehr als zwingend notwendig verbraucht werden. „Die Zuschauer waren hellauf begeistert von der Darbietung der Kinder, denen man in jeder Minute anmerkte, wie sehr sie sich mit ihren Rollen identifizierten“, berichtet Klaus Bichlmayer, Vorsitzender des „Fördervereins 1000 Jahre Urkunde Aubing e.V.“: „Der Autorin und Regisseurin Sabine Lechenmayr, selbst Lehrerin an der Limesschule, aber mit eigener schauspielerischer Vergangenheit, sei sehr herzlich zu dieser originellen Art, Licht in das Dunkel der Aubinger Gründungsgeschichte zu bringen, gratuliert. Der Abend war eine echte Bereicherung des Festjahrs 2010.“

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Neuaubing
Woche: 31 - 2010
Autor: E.S.

Bildergalerie

Diese Bildgalerie enthält 3 Bilder.

Artikelkommentare
Kommentar schreiben
Es wurde noch kein Kommentar hinterlegt.