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17.01.2011 - 15:15 Uhr
 

Schülern eine Stimme geben

"Wir geben Schülern eine Stimme!", mit diesen Worten formulierte Janina Huber, Vertreterin der beruflichen Schulen im Landesschülerrat (LSR), die Verantwortung des neu gewählten Gremiums gegenüber den 1,9 Millionen bayerischen Schülern.

Die 12 Landesschülersprecher trafen sich zum ersten Mal an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen. Dort erarbeiteten sie gemeinsame Ziele und Aufgaben. Ein wichtiger Aspekt ist ihnen dabei, die Arbeit des LSR bayernweit an Schulen und in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Sophia Oberprieler, Vertreterin der bayerischen Realschulen: "Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, vor allem gegen Mobbing an den Schulen Bayerns vorzugehen. Die Schüler müssen dazu gebracht werden, sich mehr mit diesem wirklich ernsten Thema kritisch auseinanderzusetzen.“

Ganz wichtig ist ihnen dabei, dass ihr Projekt an allen Schularten, die es in Bayern gibt, Anklang findet. Die 12 Mitglieder bringen die Interessen und Anliegen der Schüler von Förder-, Haupt-/Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufsschulen sowie Berufs- und Fachoberschulen zur Sprache. Seit 2008 ist der LSR gesetzlich im Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz verankert. Er hat bei wichtigen allgemeinen Anliegen des Schulwesens ein Informations- und Anhörungsrecht. Zudem kann der Landesschülerrat gegenüber dem Kultusministerium Vorschläge und Anregungen formulieren. Insofern erwartet die neu gewählten Landesschülersprecher eine große Verantwortung.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Sendlinger Anzeiger
München/Dillingen
Woche: 03 - 2011
Autor: pfe
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