| Ausgabe: | Sendlinger Anzeiger München |
| Woche: | 22 - 2010 |
| Autor: | pfe |
Bald haben alle Schüler der Abschlussklassen auch die letzte Abiturprüfung hinter sich gebracht. Wer jetzt noch nicht weiß, wie es nach dem Schulabschluss weitergehen soll, für den ist ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Zivildienst beim Malteser Hilfsdienst eine gute Alternative. Auch wer noch auf den gewünschten Ausbildungs- oder Studienplatz warten muss, sollte die Möglichkeit eines FSJ in Betracht ziehen. Von immer mehr Arbeitgebern wird soziales Engagement im Lebenslauf sehr positiv bewertet und bei der Vergabe der Studienplätze zählt ein FSJ als zwei Wartesemester.
Die jungen Menschen können bei den Maltesern im Bezirk München im Fahrdienst für Menschen mit Behinderung, in der Verwaltung oder beim Hausnotrufdienst das Freiwillige Soziale Jahr oder die Zivildienstzeit absolvieren und dabei in einem jungen, kollegialen Team wertvolle Erfahrungen für das ganze Leben sammeln. Für diese Tätigkeit wird ein PKW Führerschein benötigt und mindestens ein Jahr Fahrpraxis. Die Bewerber müssen bereits als Wehrdienstverweigerer anerkannt sein. Beginn ist immer zum Monatsersten möglich.
Mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr wird die Zeit aber nicht nur irgendwie überbrückt. Es bietet die Möglichkeit, sich in einem beruflichen Umfeld auszuprobieren und den Alltag im sozialen Bereich kennenzulernen. Junge Leute können dabei Menschen kennenlernen, mit denen sie sonst unter Umständen gar nicht in Kontakt kämen. Die meisten „FSJ - ler“ berichten dabei von sehr wertvollen Erfahrungen, die sie nach der Überwindung der ersten Berührungsängste im Kontakt mit den verschiedensten, ihnen anvertrauten Menschen machen konnten. Das macht die Zeit so wertvoll – für beide Seiten.
Mehr Infos gibt es bei Frau Josefine Kukan bei der Dienststelle Gräfelfing unter Tel. 089-858080-11.
| Ausgabe: | Sendlinger Anzeiger München |
| Woche: | 22 - 2010 |
| Autor: | pfe |
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