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27.04.2010 - 11:24 Uhr
 

„Symbol des Zusammenwachsens“

Grundschule am Ravensburger Ring feiert „Tag des Baumes“

Münchner Wochenanzeiger : Das Lied der Klassen 1c und 1g mit dem Titel „So groß wie ein Baum“ konnte man nicht nur hören, sondern auch sehen. (Foto: Eva Schraft)
 
Das Lied der Klassen 1c und 1g mit dem Titel „So groß wie ein Baum“ konnte man nicht nur hören, sondern auch sehen. (Foto: Eva Schraft)

Zu einer gemeinsamen Feier zum „Tag des Baumes“ haben am vergangenen Donnerstagvormittag die Kinder und Lehrer der Grundschule am Ravensburger Ring im Rahmen der 1000-Jahr-Feierlichkeiten zur Quirinsäule eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte Rektorin Claudia Hirschnagl nicht nur ihre Schüler/innen, das Kollegium und viele Eltern willkommen heißen, es waren auch viele Westkreuz-Bürger/innen sowie etliche Mitglieder des Fördervereins „1000 Jahre Urkunde Aubing e.V.“ erschienen.

Bäume verbinden

In ihrer Begrüßungsrede schlug die Rektorin unter anderem den Bogen vom „Tag des Baumes“ zum Stadtteil und zur Schule. Im Jahre 2008 habe die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Professorin Maria Böhmer, etwas sehr Wichtiges gesagt, nämlich „Bäume verbinden“: „Ein Baum als Symbol des Zusammenwachsens einer Gemeinschaft, und dieses Motto ist wiederum für unsere Schule von großer Bedeutung, aber ich denke auch für diesen Stadtteil Aubing, in dem so viele Kulturen eine Heimat gefunden haben“.

So sei man wieder bei der Geschichte Aubings gelandet, an die mit diesem besonderen Festjahr erinnert werden solle. „Bäume an der Quirinsäule als Symbol des Zusammenwachsens der Kulturen in einem 1000-jährigen Stadtteil, aber auch als Symbol für Farbe, Lebensfreude, Gesundheit, Licht in einem bebauten Gebiet“, betonte Claudia Hirschnagl, „dass hier wieder die Verbindung mit der Geschichte Aubings gewählt wurde, hier an der Quirinsäule, das ist es, was mich besonders freut und was die Geschichte Aubings mit der Zukunft Aubings vereint.“

Lieder und Gedichte

Im Anschluss sangen die Klassen 1b, 2c und Ü3 das Lied „Ich habe einen Freund, das ist der Baum“ und die Klassen 1c und 1g das Lied „So groß wie ein Baum“; die Klasse 4b trug das Gedicht „Ich schenk dir diesen Baum“ vor und die Ü3 das Gedicht „Frühling“. Reden und Begrüßungsworte sprachen auch noch Josef Assal, Vorsitzender des Bezirksausschusses Aubing-Lochhausen-Langwied, der Fördervereinsvorsitzende Klaus Bichlmayer und Willi Fries vom Verein „Kultur am Westkreuz“.

Höhepunkt des kleinen Festes war die symbolische Pflanzung von zwei Bäumen durch Schülerinnen und Schüler der Ravensburger Schule: Die Bäume, gespendet von der Südhausbau und der Aubinger Gartenbaumschule Lampertsdörfer, waren zwar wegen ihrer Größe schon ein paar Tage zuvor von Landschaftsgärtner Lampertsdörfer fachkundig gepflanzt worden, nun durften die Kinder aber noch mit kleinen Schaufeln Erde um die Wurzeln verteilen. Bevor die Klassen wieder zur Schule zurückzogen, gab es zum Abschluss noch eine schwungvolle „Münchner Polka“, getanzt von allen dritten Klassen.