| Ausgabe: | Sendlinger Anzeiger Brudermühlviertel |
| Woche: | 05 - 2012 |
| Autor: | job |
Auf dem namenlosen Platz rund um den "Obelisken" an der Einmündung der Thalkirchner in die Implerstraße tanzen am Sonntag (5. Februar) um 13.30 Uhr die Schäffler. Der Sendlinger Bezirksausschuss hat dafür die Kosten übernommen.
Die Schäffler sind außerdem u.a. hier zu sehen:
So, 29. Januar, 13.30 Uhr: Am Kupferhaus, Planegg .
So, 29. Januar, 14.30 Uhr: Waldsanatorium Krailling (Sanatoriumsstr. 1).
Di, 31. Januar, 12.30 Uhr: Konradshöhe, Baierbrunn (Wort & Bild Verlag).
Fr, 3. Februar, 14 Uhr: Thalkirchner Straße 64.
Sa, 4. Februar, 13 Uhr: Kriegersiedlung (Albert-Rosshaupter-Straße 59).
Mi, 8. Februar, 17 Uhr: Haderner Stern.
Do, 9. Februar, 12 Uhr: Forstenrieder Allee 193 (Hausverwaltung Wax).
So, 12. Februar, 14.30 Uhr: Restaurant Zum Flaucher, Isarauen.
Do, 16. Februar, 14 Uhr: Kloster Schäftlarn, Gymnasium der Benediktiner.
Do, 16. Februar, 15 Uhr: Pfarrverband Fürstenried - Maxhof, Allgäuer Straße 40.
Fr, 17. Februar, 11.20 Uhr: Rathausplatz Neuried .
Sa, 18. Februar, 10 Uhr: Wochenmarkt auf dem Margaretenplatz.
Di, 21. Februar, 14 Uhr Kirchplatz Pullach.
Achtung: Bei allen Tanzterminen kann es auch kurzfristig zu Änderungen kommen. Info: www.schaefflertanz.com. Einen Film vom Auftritt der Schäffler in der Implerstraße finden Sie auf unserer Internetseite www.sendlingeranzeiger.de.
Benennung nach Resi Huber?
Die Stelle um die Stele, der Platz um den "Obelisken" soll nach Resi Huber benannt werden: Ein entsprechender Antrag wird derzeit von den städtischen Stellen behandelt. Resi Huber wurde am 13. Dezember 1920 geboren. Nachdem sie ihre Arbeitsstelle verloren hatte, wurde sie eine der Zivilangestellten in der "Plantage", einer SS-Versuchsanstalt des Konzentrationslagers Dachau (Kräutergarten). Dort schmuggelte das "Wild-Reserl" Lebensmittel, Medikamente, Briefe und sogar Messutensilien zu den Gefangenen, obwohl darauf die Todesstrafe stand. Nach dem Krieg trat Resi Huber der KPD und nach deren Verbot 1968 der DKP bei. Sie war für die "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes" tätig, in der sie bis zu ihrem Tod Mitglied im Münchner Kreisvorstand war. Die Antifaschistin berichtete in Münchner Schulen und auch in der Sendlinger Kulturschmiede von den Schrecken der NS-Zeit. Die für ihre Zivilcourage hochgeachtete Resi Huber lebte über 50 Jahre in München und engagierte sich kommunalpolitisch für Sendling; so kämpfte sie z.B. gegen Lärmbelästigung und gegen Gefahrguttransporte auf dem Mittleren Ring. Sie starb am 22. März 2000 im Alter von 79 Jahren.
| Ausgabe: | Sendlinger Anzeiger Brudermühlviertel |
| Woche: | 05 - 2012 |
| Autor: | job |
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