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08.07.2010 - 15:36 Uhr
 

So könnte München sparen

Was unsere Leser meinen

 
(Foto: imp)
Münchner Wochenanzeiger : Der Wasserspielplatz im Hirschgarten. (Foto: JP)
 
Der Wasserspielplatz im Hirschgarten. (Foto: JP)

Die Idee, Sparvorschläge für die Landeshauptstadt München zu entwickeln, ist bei unseren Lesern auf große Resonanz gestoßen. Wir haben die Anregungen an das Büro der Oberbürgermeisters bzw. die zuständigen Referate weitergeleitet, von denen auch bereits einige Antworten vorliegen. In den kommenden Ausgaben finden Sie hier  jeweils einen Vorschlag und das Statement des zuständigen Referats. Und Sie können uns auch gerne noch weitere Vorschläge zusenden.

Thema Wasserspielplatz im Hirschgarten: Sehr geehrte Damen und Herren,
ich gehe sehr oft mit unserem Hund im Hirschgarten spazieren. Da gibt es u. a. auch einen „Wasserspielplatz“, wo sich die Kleinen bei den heißen Temperaturen abkühlen können (Wasserrutsche, Wasserklettergerät etc.).
Wie jeder weiß, hatten wir (im Frühjahr, Anm. d. Red.) ständig schlechtes und kaltes Wetter (mit wenigen Ausnahmen). Trotzdem spritzt das Wasser seit ungefähr Anfang Mai täglich auf diesem Spielplatz – auch bei Regen und/oder 12 Grad Wärme! Ich weiß zwar nicht, wie viel Wasser das insgesamt an einem einzigen Tag ist, aber: Muss das denn sein? Bei solchen Temperaturen, bzw. auch bei Regenwetter oder Dauerregen? Muss man das verstehen? Das könnte man sich doch wirklich sparen.
Ich hoffe, dass Sie das entsprechend an die Stadt weiterleiten können und das künftig anders gesteuert werden kann, zumal ja im Hirschgarten selbst eine „Gartenverwaltung“ (die genaue Bezeichnung weiß ich jetzt leider gerade nicht) ansässig ist.
Mit freundlichen Grüßen
Ingrid Moser

Antwort des Baureferats München: Den Vorschlag von Frau Moser zum Wasserspielplatz im Hirschgarten haben wir dahingehend verstanden, dass sie den Einbau eines Reglers anregt, der wetterabhängig (Temperatur und/ oder Niederschlag) den Wasserdurchlauf steuert. Das Baureferat hat bereits in der Vergangenheit Versuche unternommen, auf diese Weise Energie und Wasser zu sparen. Insbesondere weil die Technik zu störanfällig war, hat sich der Einbau derartiger Regler in der Praxis nicht bewährt. Auch die händische Steuerung – also durch eigenes Personal bzw. Fremdfirmen – bietet keine kostengünstigere Alternative. Das Baureferat steuert deshalb den Betrieb des Wasserspielplatzes über eine Zeitschaltuhr im Zeitraum zwischen 10.00 Uhr und 19.00 Uhr und begrenzt dadurch den Wasserverbrauch.
Dipl.-Ing. Nina Lindinger
Baureferat

Für ihre Idee erhält Ingrid Moser einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Euro.

Wenn Sie weitere Sparvorschläge haben, die wir an die Stadt München weitergeben sollen, dann schreiben, faxen, mailen Sie an:
Werbe-Spiegel Verlag GmbH & Co. KG
Fürstenrieder Straße 7–11 · 80687 München
Fax: 089/546 554
Mail: redaktion@werbe-spiegel.de
Internet: www.werbe-spiegel.de