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23.01.2012 - 14:55 Uhr
 

Probleme die Straße zu überqueren

Beschwerde über die Ampelschaltung an der Eversbuschstraße

Münchner Wochenanzeiger : Hohes Verkehrsaufkommen und Raser: An Wochenenden ist die Ampel an der Kreuzung Eversbuschstraße / Paul-Ehrlich-Weg nicht angeschaltet. (Foto: sb)
 
Hohes Verkehrsaufkommen und Raser: An Wochenenden ist die Ampel an der Kreuzung Eversbuschstraße / Paul-Ehrlich-Weg nicht angeschaltet. (Foto: sb)

Der Bezirksausschuss Allach-Untermenzing (BA 23) setzt sich für eine bessere Ampelschaltung an der Kreuzung Eversbuschstraße / Paul-Ehrlich-Weg ein. Grund ist das Anliegen einer Bürgerin, die Ampel immer angeschaltet zu lassen. Bisher ist so, dass die Ampel ab 19 Uhr und an den Wochenende aus ist. „Wir wohnen dort und haben schon Probleme die Straße zu überqueren, wenn die Ampel an ist“, klagte die Anrainerin. Sobald die Ampel ausgeschaltet sei, „ist es kaum möglich ungefährdet die Straße zu überqueren, da ausgerechnet an dieser Stell merkwürdigerweise keine 30er-Zone ist, sondern 50 km/h gefahren werden darf.“ Durch die dortige Kurve könne man kaum sehen, ob ein Auto kommt, zudem würden die Fahrzeuge meist schneller fahren. Da dieser Bereich auch Schulweg sei, „ist es uns unklar, warum dort Geschwindigkeit 30 km/h nicht auch Vorschrift ist“, betonte die Frau.

Das Thema Ampelschaltung an der Kreuzung Eversbuschstraße / Paul-Ehrlich-Weg habe es schon in der Vergangenheit immer mal wieder gegeben, sagte Heike Kainz (CSU), die Vorsitzende des BA 23. „Viele Anwohner wollen nicht, dass die Ampel auch am Wochenende an ist.“ Auch sie habe schon festgestellt, dass die Autofahrer gerade an den Wochenenden „an dieser Stelle regelrecht durchbrettern.“

BA 23 fordert Dunkelampel

Natürlich könne das Programm der Lichtzeichenanlage geändert werden, erklärte Gerhard Hohenwarter von der Polizeiinspektion Moosach (PI 44), „aber das sollte immer an den Bedarf gekoppelt sein.“ Es sei auch schon geprüft worden, ob eine sogenannte Dunkelampel Sinn mache, „das heißt, dass die Ampel nur aktiv wird, wenn ein Fußgänger drückt.“ Momentan habe die Ampel zu den Hauptverkehrszeiten ein Festprogramm und „in weniger befahren Zeiten eine Induktionsschleife.“ Hohenwarter betonte allerdings, dass ihm in München keine Ampel mit Dunkelschaltung bekannt sei.

Der BA 23 setzt sich trotzdem dafür ein, „dass zu den Zeiten, an denen die Ampel komplett ausgeschaltet ist, eine Dunkelschaltung einrichtet wird“, schlug Kainz vor. Das Gremium hat den Vorschlag einstimmig angenommen.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Allach
Woche: 04 - 2012
Autor: SB
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