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15.11.2011 - 12:04 Uhr
 

„Nicht befriedigend“

Kein Ersatz für Wertstoffinseln bei Bauarbeiten

Münchner Wochenanzeiger : Aufgrund einer Baustelle an der Ecke Ligsalzstraße und Heimeranstraße hat die Betreiberfirma die Wertstoffinsel an diesem Standort vorübergehend abgezogen. Einen Ersatz - wie vom BA gefordert - wird es nicht geben. (Foto: SE)
 
Aufgrund einer Baustelle an der Ecke Ligsalzstraße und Heimeranstraße hat die Betreiberfirma die Wertstoffinsel an diesem Standort vorübergehend abgezogen. Einen Ersatz - wie vom BA gefordert - wird es nicht geben. (Foto: SE)

Für den aktuell aufgrund von Bauarbeiten auf dem Grundstück an der Ecke Ligsalzstraße und Heimeranstraße abgezogenen Wertstoffbehälter wird es keinen kurzfristigen Ersatz an einem nahen Standort geben. Dies teilte der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) dem Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe (BA 8) auf eine entsprechende Nachfrage des Gremiums vom Oktober mit. Darin war vom BA bemängelt worden, dass die Wertstoffinseln häufig – eben beispielsweise bei Bauarbeiten oder auch im Rahmen des Oktoberfestes – von ihrem aktuellen Standort abgezogen würden, es aber weder Hinweise auf die Dauer des Fehlens noch auf den Standort anderer Behälter in der Nähe gebe. Zudem dauere es oft sehr lange, bis die Container wieder aufgestellt würden. Für den aktuellen Fall hatte der BA als Überbrückungsstandort bis zum Ende der Bauarbeiten die Parkbucht an der Heimeranstraße vorgeschlagen.

„In fußläufiger Entfernung“

„Die Antwort der AWM ist nicht so super befriedigend“, stellte BA-Mitglied Gerhard Mayer (SPD) auf der jüngsten BA-Sitzung fest. „Sie geloben zwar Besserung, was die Information der Bürger betrifft, aber für den Standort an der Ecke Ligsalz- und Heimeranstraße haben wir immer noch keine Lösung.“ So müsse, nach Auskunft der AWM, jeder neue Standort der Wertstoffsammelstellen, und damit auch Ersatzstandorte, nach den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung und der städtischen Grünanlagensatzung geprüft und genehmigt werden. „Dieses Verfahren beansprucht in der Regel zirka drei Monate“, schreibt der AWM in seinem Brief an den BA. Aufgrund der Dauer und der Kosten dieses Verfahrens verzichte die Betreiberfirma häufig auf die Aufstellung von Ersatzbehältern und begründe dies auch damit, dass weitere Wertstoffsammelstellen „in fußläufiger Entfernung“ zu erreichen seien.

Nicht verkehrssicher

„Im Fall des abgezogenen Sammelplatzes sind dies der Standort am Gollierplatz sowie die Wertstoffsammelstelle an der Ecke Schießstättstraße und Schwanthalerstraße“, so der AWM. Der vom Bezirksausschuss vorgeschlagene Ersatzstandort könne hingegen nicht genehmigt werden. “Der Einwurf der Wertstoffe müsste hier über die Straßenseite erfolgen, da der Zugang zu den Containern von der Gehwegseite mittels Holz-Querbalken verbaut ist“, begründet der AWM. Dies sei aber aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht erlaubt.

Der BA hingegen drängt auf eine konkrete Lösung: „Im Moment stehen täglich rund um den Eingang zur U-Bahn an der Ecke Heimeranstraße und Ligsalzstraße Flaschen herum“, berichtete BA-Mitglied Christiane Adamek (FDP). „Die Bürger nehmen ihre Flaschen auf dem Weg zur U-Bahn mit, stellen dann fest, dass kein Container mehr da ist, und wollen die Tüten verständlicherweise nicht wieder nach Hause tragen.“

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Schwanthalerhöhe
Woche: 46 - 2011
Autor: SE
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