| Ausgabe: | Sendlinger Anzeiger Sendling-Westpark |
| Woche: | 02 - 2012 |
| Autor: | job |
Nicht allen Menschen geht es so gut wie den meisten von uns. Zwei Organisationen, die unbürokratisch und damit effektiv Menschen in Not helfen, unterstützt der Sendlinger Anzeiger mit Hilfe seiner Werbepartner: die Münchner Tafel und Ärzte ohne Grenzen.
In den Wochen vor Weihnachten konnten sich unsere Kunden an einer besonderen Aktion beteiligen und einen Teil des Umsatzes ihrer Anzeigen einer der beiden Hilfsorganisationen zugute kommen lassen. Viele unserer Partner haben mitgemacht. Der Sendlinger Anzeiger hat die Spendensumme aufgerundet und freut sich, dass 1.000 Euro an die Ärzte ohne Grenzen und 1.500 Euro an die Münchner Tafel weitergegeben werden konnten.
Die Münchner Tafel
Die Münchner Tafel verteilt jede Woche etwa 100 Tonnen Lebensmittel an inzwischen etwa 18.000 Mitbürgern in unserer Stadt, die unter der Armutsgrenze leben. Unterstützt von zahlreichen Spendern und Sponsoren, der Stadt München und von der Großmarkthalle kümmert sich die Tafel mit ihren 420 ehrenamtlichen Mitarbeitern um bedürftige Menschen, sammelt gespendete Lebensmittel ein und verteilt diese an ihre Schützlinge an 24 Ausgabestationen und beliefert über 85 soziale Einrichtungen. 1994 gründeten sieben engagierte Münchner auf Basis der „City-Harvest“-Ideale aus den USA in München eine der ersten Tafeln in Deutschland. Die Mission ist, Menschen in Not mit Lebensmitteln zu unterstützen. Die Tafel sammelt qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, die nicht mehr im Wirtschaftsprozess verwendet werden, und gibt sie an Bedürftige getreu der Idee „verteilen statt vernichten“ ab. Info: www.muenchner-tafel.de.
Ärzte ohne Grenzen
Ärzte ohne Grenzen ist eine medizinische Nothilfeorganisation, die 1971 von einer Gruppe junger Ärzte und Journalisten in Paris gegründet wurde. Ihre Vision: von Kriegen oder Naturkatastrophen betroffenen Menschen schnell und über nationale Grenzen hinweg medizinisch zu helfen. Die internationalen und nationalen Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen arbeiten in rund 60 Ländern - Ärzte und Krankenschwestern, Hebammen und Logistiker. Sie behandeln kranke und verwundete Menschen, kümmern sich um mangelernährte Kinder oder sorgen für sauberes Trinkwasser und Latrinen. Neben der medizinischen Nothilfe in Kriegs- und Konfliktgebieten hat es sich Ärzte ohne Grenzen zur Aufgabe gemacht, schwere Menschenrechtsverletzungen und Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht anzuprangern. Denn auch wenn das Öffentlichmachen dieser Verstöße nicht immer Leben rettet, ist Ärzte ohne Grenzen doch fest davon überzeugt, dass Schweigen töten kann. Die öffentliche Kritik ist allerdings stets das letzte Mittel, zu dem die Organisation greift. Zuvor versuchen die Mitarbeiter, über direkte Gespräche und stille diplomatische Kanäle den Machtmissbrauch zu thematisieren und ihm Einhalt zu gebieten. Mit dem Friedensnobelpreis 1999 ehrte das Nobelkomitee insbesondere diese Fürsprache für die Opfer von Not und Gewalt. Info: www.aerzte-ohne-grenzen.de.
Wir danken allen unseren Geschäftspartner, die sich an unserer Weihnachtsaktion beteiligt haben.
| Ausgabe: | Sendlinger Anzeiger Sendling-Westpark |
| Woche: | 02 - 2012 |
| Autor: | job |
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