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24.08.2010 - 10:27 Uhr
 

„Fahrgastfreundlicher und sicherer“

BA 9 lehnt Verlegung der Haltestelle „Amalienburgstraße“ ab

Münchner Wochenanzeiger : Der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg ist gegen eine Verlegung der Haltestelle "Amalienburgstraße" der Buslinie 143. (Foto: sb)
 
Der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg ist gegen eine Verlegung der Haltestelle "Amalienburgstraße" der Buslinie 143. (Foto: sb)
Münchner Wochenanzeiger : Den BA 9 erreichen immer wieder Bürgerbeschwerden, dass Fußgängerampeln, wie hier am Romanplatz, zu kurz auf grün geschaltet sind. (Foto: sb)
 
Den BA 9 erreichen immer wieder Bürgerbeschwerden, dass Fußgängerampeln, wie hier am Romanplatz, zu kurz auf grün geschaltet sind. (Foto: sb)

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) plant zum Fahrbahnwechsel im Dezember 2010, die Haltestelle „Amalienburgstraße“ der Buslinie 143 in Richtung Olympia-Einkaufszentrum aus der Bus-Wendeanlage in die Bucht in der Menzinger Straße, Südseite, unmittelbar westlich der Wertstoffcontainer zu verlegen, um die nach MVG-Angaben Zeit raubenden Schleifenfahrten zu vermeiden. „Die Fahrgäste können von dort auf gefahrlos über den ampelgesicherten Übergang zur Trambahnhaltestelle der Linie 17 gelangen“, heißt es in einem Schreiben der MVG an der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9).

Das Lokalparlament lehnt die Verlegung der Haltestelle jedoch ab. Dies haben die Mitglieder des BA 9 in der August-Sitzung einstimmig beschlossen, mit der Begründung, dass die derzeitige Situation fahrgastfreundlicher und für Umsteiger vom Bus zu Trambahn sicherer sein, als die sonst erforderliche Überquerung der Fahrspuren der Menzinger Straße.

Komplizierte Verkehrssituation am Romanplatz

Zudem hat sich der BA 9 in seiner jüngsten Sitzung mit dem Anliegen einer Bürgerin befasst, die moniert hatte, dass die Fußgängerampeln am Romanplatz extrem kurz auf grün geschaltet, die Rotphasen aber unterträglich lang seien. „Uns erreichen immer wieder Klagen darüber, dass Grünphasen an Ampeln für Fußgänger zu kurz sind“, erklärt Hans-Jörg Scheerer, der Vorsitzende des Unterausschuss Verkehr im BA 9. Dazu müsse aber gesagt werden, „dass die Ampeln keineswegs die gesamte Zeit auf Grün geschaltet sein müssen, bis auch ein langsamer Fußgänger die gegenüber liegende Straßenseite erreicht hat.“ Es bedeute also noch keine Gefahr, wenn vor Erreichen des gegenüberliegenden Gehsteigs bereits wieder auf Rot geschaltet wird. In der Regel werde der querende Verkehr auch bei gemächlichem Gehtempo erst nach hinreichender Zeit frei gegeben, sofern der Fußgänger nicht allzu lange wartet, nachdem Grün aufleuchtet.

„Wir wissen allerdings gar nicht, welche Ampel von der Bürgerin genau gemeint ist“, sagt Scheerer, der weiß, dass die Verkehrsbeziehungen speziell am Romanplatz sehr kompliziert sind. „Sollte die Bürgerin dort eine bestimmte Ampel im Auge haben, sind wir gerne bereit, uns mit der konkreten Situation zu befassen und gegebenenfalls bei der Behörde eine Überprüfung der Schaltphasen an diesem Überweg zu beantragen.“

 
Artikelinfo
Ausgabe: Werbe-Spiegel
Neuhausen
Woche: 34 - 2010
Autor: SB
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