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22.07.2010 - 14:14 Uhr
 

Demographischer Wandel als Chance

ASZ Solln-Forstenried feierlich eingeweiht

Münchner Wochenanzeiger : Bei der Eröffnung des ASZ Solln-Forstenried (v.li.) 2. Bürgermeisterin Christine Strobl, der
Vorsitzende des Bezirksausschuss 19,  Hans Bauer,  Caritaszentrum Neuforstenried Leitung, Carolin Dümer, SPD-Stadtrat Christian Amlong und von der Nachbarschaftshilfe Solln Ingrid Ulmer.
 (Foto: Foto: privat)
 
Bei der Eröffnung des ASZ Solln-Forstenried (v.li.) 2. Bürgermeisterin Christine Strobl, der Vorsitzende des Bezirksausschuss 19, Hans Bauer, Caritaszentrum Neuforstenried Leitung, Carolin Dümer, SPD-Stadtrat Christian Amlong und von der Nachbarschaftshilfe Solln Ingrid Ulmer. (Foto: Foto: privat)

Am Dienstag, 20. Juli 2010, wurde das neue Alten- und Service- Zentrum (ASZ) Solln-Forstenried feierlich eingeweiht. Seine Pforten hat es bereits seit dem 18. März 2010 geöffnet, nachdem das Team um Einrichtungsleiter Helmut Biller Ende letzten Jahres vom Luganoweg in Fürstenried-West in das neue Haus in der Herterichstraße 58 in Solln umgezogen war.

Münchens 2. Bürgermeisterin Christine Strobl (SPD) betonte in ihrem Grußwort die Funktion der Alten- und Service-Zentren für ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Die rund 7 Mio. Euro, die der Stadtrat jährlich für die ASZ bereitstellt, seien „sehr gut angelegtes Geld“, das neue ASZ wurde aus Stiftungsmitteln der Landeshauptstadt finanziert.

 

Caritasvorstand Wolfgang Obermair appellierte, „die Potenziale der Senioren zu erkennen, zu entfalten und für die Gesellschaft zu nützen“, und damit die Überalterung der Bevölkerung als Chance zu sehen. Zum menschenwürdigen Umgang mit Demenz-Kranken leiste das neue ASZ in Kooperation mit der Caritas-Sozialstation Neuforstenried durch den Aufbau einer Betreuungsgruppe ebenfalls einen wichtigen Beitrag, so Obermair. Es gebe ein tragfähiges Netz aus Betreuung und Unterstützung, das zum einen die Demenz- Kranken Lebensfreude erfahren lässt und zum anderen deren Angehörige entlastet.

Der Vorsitzende des Bezirksausschusses 19, Hans Bauer, attestiert den Senioren, dass sie immer aktiver werden und sich vom traditionellen „Omi-Opi-Bild“ wegbewegen. Um die Mobilität der älteren Menschen zu fördern, versprach er dem ASZ im Namen des Bezirksausschusses 1000 Euro für einen Senioren-Fahrradkurs.

Den Segen Gottes bezeichnete Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger als das „Quäntchen Esprit“, das Leben in das Betreuungsprogramm des ASZ bringen soll. Er segnete das Haus gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Christian Wendebourg.

In der Landeshauptstadt München gibt es 32 Alten- und Service- Zentren, 12 sind in Trägerschaft der Caritas. Die ASZs verstehen sich mit ihren Informations- und Beratungsangeboten als Wegbegleiter im Alter und sind mit ihren vielfältigen Sport-, Kunst- und Freizeit-Angeboten eine Begegnungsstätte für Senioren.

Am Nachmittag wurde mit den Besuchern des ASZ weitergefeiert. Die evangelische Pfarrerin Simone Bach sprach ein Segensgebet und gute Wünsche für das Zentrum aus. Bei Kaffee und Kuchen konnten die Besucherinnen und Besucher den Vorführungen der Kreistanzgruppe zuschauen und mitmachen. Die „Kerschbaam Musi“ sorgte mit flotter bayerischer Musik für einen stimmungsvollen Abschluss.                                                              Petra Vauth

 
Artikelinfo
Ausgabe: Sendlinger Anzeiger
Solln
Woche: 30 - 2010
Autor: kdk
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