| Ausgabe: | Werbe-Spiegel München |
| Woche: | 49 - 2010 |
| Autor: | red |
Die Bilanz zum Abschluss des Berichtsjahres 2009/2010 der Agentur für Arbeit zeigt, dass sich die Schere
zwischen geeigneten Bewerbern und besetzten Ausbildungsstellen weiter öffnet. Zwar wurden offensichtlich als Folge der Wirtschaftskrise weniger Ausbildungsstellen gemeldet, jedoch konnten nach Angaben der IHK, der HWK sowie der Kammer der Freien Berufe bis zum 30. September mehr Verträge als im Vorjahr geschlossen
werden.
Der Agentur für Arbeit München wurden vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2010 insgesamt 12.533 Ausbildungsstellen gemeldet. Insgesamt suchten 7.744 Bewerber über die BA eine Lehrstelle. „Den Jugendlichen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten der Berufswahl. Mit der Vielfalt der Alternativen wächst aber auch die Unsicherheit der Schulabgänger. Wir stellen fest, dass der Beratungsbedarf der Jugendlichen enorm ist“, so Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit München.
Zum Ende des Berichtsjahres waren noch 1.119 Ausbildungsstellen unbesetzt. Die Zahl der unversorgten Bewerber ist mit 72 jedoch äußerst gering. „Das Ausbildungsengagement der Betriebe ist weiterhin groß ist. Es bleibt aber eine Gruppe, der wir uns verstärkt annehmen müssen: die immer noch zu hohe Anzahl an Jugendlichen, die keine Ausbildungsreife besitzen, weil sie keine Schulabschlüsse oder zu schlechte Noten haben“, resümiert Becking abschließend.
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel München |
| Woche: | 49 - 2010 |
| Autor: | red |
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