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14.09.2010 - 11:58 Uhr
 

Worauf Sie beim Taxifahren achten müssen

Von schwarzen Taxen, Fahrtverweigerung und Rikschas - Um beim Oktoberfest nicht ins falsche Gefährt zu steigen oder übers Ohr gehauen zu werden, gibt es ein paar einfache Regeln und Merkmale, die zu beachten sind. Wir haben diese zusammengetragen.

1. Ein Taxi ist immer elfenbeinfarben. In Bayern sind alle Taxen hellgelb und deshalb nach einigen Maß Bier noch leicht zu erkennen. Wenn Ihnen eine Fahrt in einem andersfarbigen Fahrzeug angeboten wird, nutzen Sie diese auf keinen Fall. Fahrten in diesen sogenannten "schwarzen Taxen" sind illegal, überteuerte Preise an der Tagesordnung. Vor allem Frauen Frauen sind in diesen gefährdet, da sie nur schwer aufzuspüren sind. Fahrten mit einer der vielen Rikschas sind ein Erlebniss - allerdings ein sehr Teueres.

2. Münchner Taxen benutzen. Es ist sehr zu empfehlen, ein Taxi aus der Stadt München zu nehmen und nicht aus den umliegenden Gemeinden. Kommt ein Taxi beispielsweise aus Erding, ist der Fahrer meist ortsunkundig und fährt nicht den schnellsen Weg. Ähnlich verhält es sich mit Fahrzeugen aus dem Landkreis München. Diese sind an der Nummer zu erkennen, die sich hinten im Fahrzeug befindet. Taxen aus der Stadt München haben eine Kennung, die kleiner als 4000 ist - Landkreistaxen eine Größere.

3. Keine Pauschalpreise aushandeln. Achten Sie darauf, dass der Taxameter eingeschalten ist, und zu Fahrtbeginn die Uhr den Grundpreis 2,90 Euro anzeigt. Pauschalpreise sind illegal und es ist davon auszugehen, dass der Fahrer die Strecke besser kennt als Sie und deswegen einen höheren Preis verlangen kann.

4. Nicht mit Fahrtverweigerung zufrieden geben. "Wo geht's hin?" - Stellt der Taxler diese Frage vor dem Einsteigen, will er kurze Strecken oft nicht fahren. Wichtig ist: Fahrtverweigerung ist illegal! Der Fahrer darf nicht wählerisch sein, nur bei extremer Trunkenheit, ansteckender Krankheit, "ekelerregenden Personen" oder akuter Bedrohung darf die Fahrt verweigert werden. Tipp: Bei der Taxi-Innung beschweren.

5. Eine Quittung geben lassen. Fühlen Sie sich wegen der gewählten Strecke, dem Preis oder der Behandlung übers Ohr gehauen und wollen sich deshalb bei der Taxi-Genossenschaft melden, so ist es wichtig, die genauen Daten über die Fahrt zu haben. Das heißt: Immer eine Quittung geben lassen und am Besten noch das Kennzeichen notieren.

 
Artikelinfo
Ausgabe: Sendlinger Anzeiger
München
Woche: 37 - 2010
Autor: pfe
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