Wie beurteilen Sie die Baustellensituation in München?
Dietmar Ast, Bogenhausen: Ich finde es furchtbar. Ich wohne derzeit sogar in einer Baustelle und muss erstmal über Kabel, Schleuche und Baumüll steigen, bevor ich zu meiner Eingangstür gelange. Ein weitaus größeres Problem sehe ich bei der Orientierung der Menschen. Auf Grund der häufigen Verschiebung sämtlicher Abgrenzungen, habe ich schon drei Mal mit bekommen, dass Leute, unter anderem auch ein Blinder, plötzlich mitten in der Kreuzung landeten. (Foto: sk)
Sascha Ristic, Laim: Mir fällt natürlich auf, dass zur Zeit an vielen Stellen gebaut wird, jedoch bin ich persönlich nicht sehr stark davon betroffen. Ein großer Punkt ist wahrscheinlich, weil ich kein Autofahrer bin und größtenteils zu Fuß und mit dem MVV unterwegs bin. Hauptsächlich fahre ich mit der U-Bahn und bei diesem Verkehrsmittel ist es relativ egal, wie viele Baustellen an der Oberfläche sind. Auch auf meinen alltäglichem Weg, habe ich keine größeren Umstände. (Foto: sk)
Christa Hegener, Laim: Obwohl ich im Rollstuhl sitze, habe ich überhaupt keine Probleme von A nach B zu kommen. Die Baustellen-Leute haben wirklich an uns Rollstuhlfahrer gedacht. Das finde ich ganz toll. Es ist überall abgesenkt und barrierefrei. Wenn ich allerdings Autofahrer wäre, würde es mich wahnsinnig stören. Aber da ich erst seit einer Woche meinen neuen Rollstuhl habe und mich so sehr freue, endlich mal wieder draußen zu sein, ist mir ehrlich gesagt alles egal. (Foto: sk)
Fügen Sie hier Ihren Artikelkommentar hinzu.