| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Neuhausen/Nymphenburg |
| Woche: | 04 - 2012 |
| Autor: | SB |
Die Ampelschaltung an der Kreuzung Wilhelm-Hale-Straße / Seidlhofweg ist zu kurz. Dies zumindest ist die Meinung eines Anwohners aus dem Neubaugebiet an der Friedenheimer Brücke, der sich mit seinem Anliegen an den Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg (BA 9). „Die Grünphase in nördlicher Fahrtrichtung beträgt nur zirka 22 Sekunden“, erklärt der Mann. In südlicher Fahrtrichtung seien es ein paar Sekunden mehr. „Durch das häufige Halten des Verkehrs werden beim Wiederanfahren natürlich vermehrt und unnötig Schadstoffe aufgestoßen. Diese bemerken wir regelmäßig an den Schmutzablagerunen auf unseren Fenstern und Fensterbrettern.“ Dies sei bei seiner Mutter, die an der Landshuter Allee wohnt – allerdings ohne Kreuzung – deutlich besser.
Nach Ansicht des Bürgers werde hier der Querverkehr eindeutig zu sehr bevorzugt. „Der Seidlhofweg ist eine Kleinststraße und Sackgasse“, meint der Mann. „Vom DHL-Frachtzentrum fahren zwar Tag und Nacht Fahrzeuge raus, aber das sehr unregelmäßig.“ Hier liege der Schwerpunkt eindeutig auf dem Vormittag. Deshalb sei vielleicht eine „variierende Ampelschaltung sinnvoll“, schlägt der Anrainer vor. „Zum Beispiel von 9 bis 12 Uhr auf 30 Sekunden und in der übrigen Zeit auf 60 Sekunden.“
Außerdem wäre es nach Meinung des Anwohners praktisch, „wenn die Fußgängerampel von nördlich der Kreuzung nach südlich der Kreuzung verlegt werden würde.“ Hier befinde sich auch die Bushaltestelle, die „mit Sicherheit das Hauptziel für die überwiegende Mehrheit der Passanten darstellt“. Wer gegenüber beziehungsweise südlich wohne, müsse über drei Ampeln gehen um zur Bushaltestelle zu kommen. Der Bürger schlägt deshalb eine Verlegung der Ampel nach Süden vor. Dann müssten seiner Ansicht nach alle nördlich Wohnenden zwei Ampeln überqueren, alle anderen nur noch eine, um zur Haltestelle zu kommen. „Da der Großteil des Neubaugebiets südlich der Bushaltestelle liegt, wäre das meines Erachtens die sinnvollere Variante“, so der Bürger weiter.
Der BA 9 hat das Kreisverwaltungsreferat (KVR) nun um Prüfung des Sachverhalts gebeten. Dies hat das Gremium in seiner jüngsten Sitzung einstimmig so beschlossen.
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Neuhausen/Nymphenburg |
| Woche: | 04 - 2012 |
| Autor: | SB |
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