| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Unterhaching |
| Woche: | 17 - 2010 |
| Autor: | red |
Generali Haching bewies in der ersten Begegnung des Play-Off-Habfinals gegen evivo Düren Nervenstärke und konnte sich klar mit 3:0 (25:17; 25:17; 25:18) gegen die Gäste durchsetzen.
Es war ein besonderes Spiel, das am Mittwochabend in der Hachinger Sporthalle stattfand. Drei Mal waren die beiden Mannschaften im Laufe der Saison bisher aufeinander getroffen. Die beiden Spiele im Rahmen der Bundesligahauptrunde gingen knapp zugunsten der Rheinländer aus, im DVV-Pokalfinale behielten dann aber dafür die Oberbayern knapp die Nase vorne. Und nun treffen die beiden Mannschaften von Neuem aufeinander, in einer Phase, in der es um alles oder nichts geht. Denn nur derjenige, der drei von fünf Spielen gewinnt, darf in das Finale einziehen.
Der erste Satz begann gleich überraschend deutlich. Haching setzte sich schnell ab und war schon zur zweiten technischen Auszeit uneinholbar mit acht Punkten Vorsprung davongezogen. Auch der Dürener Christian Dünnes, einer der besten Angreifer der gesamten Liga, konnte daran nicht viel ändern, er scheiterte wiederholt am Hachinger Block.
Ebenso im darauffolgenden Satz. Düren schwächelte in Annahme und Abwehr, während der Hachinger Angriff munter punktete. Vor allem Marco Liefke, der beste Angreifer der Gastgeber, landete Treffer um Treffer im Feld der Gäste. So ging Haching auch in diesem Satz schnell in Führung und behielt diese auch bis zum Schluss.
Der dritte Satz fing nicht ganz so deutlich an. Düren ging sogar kurzzeitig in Führung. Aber die Hausherren behielten auch hier einen kühlen Kopf und, einmal abgesehen von einer kurzen Schwächephase, auch die nötige Konzentration. Nach nur knapp über einer Stunde war das Match beendet.
Dementsprechend wohlwollend fiel auch das Résumé des Trainers aus. „Die ganze Mannschaft hat heute eine sehr gute, konzentrierte Leistung gezeigt. Man hat gemerkt, dass der Wille da ist“, lobte Mihai Paduretu. Besonders positiv bewertete er die Leistung des Diagonalangreifers Marco Liefke. „Man kann sich immer darauf verlassen: Sobald die Play-Offs anfangen, ist der Marco da“. Auf die leichte Schulter genommen wird das zweite Halbfinal im Rheinland dennoch nicht. Auch wenn evivo Düren dann immer noch auf Ilja Wiederschein, den verletzten Steller verzichten muss, rechnet Haching dennoch mit einem stärkeren Auftreten des Gegners vor der heimischen Kulisse. Düren wird zuhause vermutlich um einiges stärker spielen, als das hier der Fall gewesen ist.
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Unterhaching |
| Woche: | 17 - 2010 |
| Autor: | red |
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