| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Laim |
| Woche: | 06 - 2012 |
| Autor: | BK |
Etwa 12.000 Fahrzeuge und 300 Lkws sausen täglich die Agnes-Bernauer-Straße entlang. Dazu kommt die Straßenbahn, die im Zehn-Minuten-Takt fährt. Wenn dann noch Pkws am Fahrbahnrand parken, wird es vor allem für Radfahrer eng. Insbesondere an der Ecke Fürstenrieder Straße/ Agnes-Bernauer-Straße stellt sich eine Gefahrensituation dar. Der Laimer Bezirksausschuss (BA 25) setzt sich dafür ein, dass Radfahrern hier mehr Sicherheit geboten wird.
In der Agnes-Bernauer-Straße, im Abschnitt zwischen Fürstenrieder Straße und Lutzstraße, müssen sich Radfahrer zwischen parkenden Autos und Straßenbahngleisen durchschlängeln. Die enge Fahrbahn zwingt Radfahrer immer wieder dazu, die Straßenbahngleise zu überqueren, um parkenden Pkws auszuweichen. In den vergangenen Jahren waren hier schon mehrere Radfahrer gestürzt, im Juli 2010 ereignete sich sogar der tödliche Unfall einer Radfahrerin. Daher forderte der Laimer BA das Kreisverwaltungsreferat (KVR) der Stadt München dazu auf, das absolute Haltverbot auf der Nordseite der Agnes-Bernauer-Straße zu verlängern und einen Schutzstreifen für den Radverkehr einzurichten. Des Weiteren beantragte der Laimer BA „die Ausweisung eines Benutzungsrechts für den Radweg auf dem Gehweg der Südseite der Agnes-Bernauer-Straße Höhe Interim“.
Bezüglich des geforderten Haltverbots nimmt das KVR wie folgt Stellung: „Um weitere Unfälle dieser Art zu verhindern hat die Unfallkommission die Parkregelung auf der Nordseite der Agnes-Bernauer-Straße neu geregelt. Infolge des nun halbseitig vorgeschriebenen Gehsteigparkens wurde nicht nur der Parkverkehr geordnet, sondern zusätzlich Räume für den Radverkehr geschaffen.“ Zur Forderung des Laimer BA, einen Sicherheitsstreifen einzurichten erklärt das KVR: „Wegen der vorhandenen Geschäfte und des damit einhergehenden Parkbedarfs auf der Nordseite der Agnes-Bernauer-Straße, hat die Unfallkommission sich übereinstimmend dafür ausgesprochen, lediglich im Verflechtungsbereich ein absolutes Haltverbot und einen Schutzstreifen für den Radverkehr einzurichten.“ Der Laimer BA will jedoch für mehr Sicherheit kämpfen. „Da muss eine Lösung her, denn langfristig kann man darauf warten, dass der nächste Unfall passiert“, erklärt Ingo Benn (Die Grünen), Vorsitzender des Unterausschusses für Verkehr.
Auf der Südseite der Agnes-Bernauer-Straße will das KVR zwischen Ossietzkystraße und „Interim“ einen gemeinsamen Geh- und Radweg ausweisen und folgt damit der Forderung des Laimer BA.
Das Stadtteilgremium will sich nun erneut ans KVR wenden und die Einrichtung eines Sicherheitsstreifens beantragen. Katja Weizel (SPD), zweite stellvertretende Vorsitzende im Laimer BA, regte indes an, eine Gesamtlösung für die Verkehrssituation am Laimer Anger in Erwägung zu ziehen: „Müsste um den Laimer Anger, unseren eigentlichen Dorfkern, nicht insgesamt eine verkehrsberuhigte Zone sein?“
| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Laim |
| Woche: | 06 - 2012 |
| Autor: | BK |
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