| Ausgabe: | Werbe-Spiegel Westend |
| Woche: | 27 - 2011 |
| Autor: | SE |
Treppen, wohin das Auge reicht und kein Ende: Der Besuch des ziemlich heruntergekommenen S-Bahnhofs an der Donnersbergerbrücke ist schon unter normalen Umständen kein besonderes Vergnügen. Wer aber nicht gut zu Fuß ist oder im Rollstuhl sitzt, der kann den Bahnhof schlichtweg nicht benutzen. Der Weg zum Zwischengeschoss sowie zu den Gleisen führt nur über Treppen. „Seit vierzig Jahren gibt es den S-Bahnhof Donnersbergerbrücke nun schon in der heutigen Form und es ist dringend nötig, dass da endlich etwas getan wird“, erklärte demnach auch ein Bürger, der sich auf der jüngsten Bürgerversammlung des achten Stadtbezirks in der vergangenen Woche zu Wort gemeldet hatte.
„Alle Stationen der Stammstrecke, wie Pasing, Laim oder auch die Hackerbrücke, sind inzwischen barrierefrei ausgebaut worden, nur der S-Bahnhof Donnersbergerbrücke nicht“, erzürnte sich der Bürger. Er stellte deshalb den Antrag an den Stadtrat, den Ausbau der S-Bahn-Station zügig voranzubringen, und erhielt dafür die einstimmige Unterstützung der Bürgerversammlung.
Ludwig Wörner, Vorsitzender des Bezirksausschusses Schwanthalerhöhe (BA 8), unterstützte das Anliegen des Bürgers, hatte aber auch positive Neuigkeiten zu vermelden: „Wir sind im BA nun schon eine gefühlte Ewigkeit mit dem S-Bahnhof Donnersbergerbrücke beschäftigt und inzwischen gibt es Pläne darüber, die Station im Jahr 2013 barrierefrei auszubauen.“ Diese Meldung konnte eine Sprecherin der Bahn zwar bestätigen, allerdings nicht ohne Einschränkungen: „Es stimmt, dass es schon Planungen für 2013 gab, allerdings ist noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden.“ Diese stehe frühestens im Herbst dieses Jahres an.
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| Woche: | 27 - 2011 |
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